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Fischessen




Wenn sich die drei tollen Tage dem Ende zuneigen


- nein - dann ist noch nicht alles vorbei. Dann ist der Höhepunkt des Karnevals, jedenfalls des Sitzungskarnevals in Münstereifel bei den Bubbelsbrödern, gerade erst erreicht: das traditionelle Fischessen.
Am Aschermittwoch, dem Beginn der Fastenzeit, ist es aus mit der Fleischeslust. Und beim KVM ist es Jahrzehnte lange Tradition, am Karnevalsdienstag damit anzufangen. Ab 20.11 Uhr kommt Fisch auf den Tisch. Ursprünglich wurde das Fischessen nur mit kleinen karnevalistischen Beiträgen garniert, ansonsten erfreute man sich bei Wein, Bier, Weib und Tanz in gelöster Atmosphäre des karnevalistischen Ausklangs. Im Laufe der Jahre hat sich aber daraus eine Veranstaltung entwickelt, die überwiegend geprägt ist von Beiträgen lokaler Karnevalsgrößen. Ja, das ist der ursprüngliche Fastelovend, wenn man die Jecken auf der Bühne kennt aus dem alltäglichen Leben in Münstereifel während der herkömmlichen vier Jahreszeiten. Hier zum Beispiel präsentierten sich und ließen die Wände wackeln die Urgesteine der Münstereifeler Bütt, die unvergessenen Rudi Frings, Michel Krösinger und Jürgen Schlierf. Hier verzückten „Burgschwalben“ und „Bel-ami-Girls“ das Publikum. Die Landsknechte des KVM brachten den nötigen musikalischen Schmiss. Viele Jahre konnte man sich über die „Bubbel-Singers“ (Rolf Hürten/ Jürgen Hanf) amüsieren. Sogar auf ein Silberjubiläum brachte es das „Sackeifel-Duo“ (Fredy Kirchner/ Robert Nolte) mit seinen selbst geschriebenen, von Fredy komponierten Songs. Sowieso in Münstereifel schon bekannte Originale wie Trude Bresgen und Maria Grün breiten hier genüsslich den neuesten Tratsch aus, und die neuesten Lokalmatadoren auf der Bühne des Fischessens sind Elke Carl (Riquier’s Elke) und Ina Mahlberg. Einsamer Höhepunkt aber eines jeden Karnevalsdienstags ist der allerletzte Beitrag, der die Session beschließt und nur für den zu sehen mancher nur die Eintrittskarte kauft: das Herrenballett. Die zarten Figuren der Vorstands- und Elferratsmitglieder bieten eine über Monate mit viel Mühe (für die Trainerin! - Bald drei Jahrzehnte war es Ballettmeisterin Ingrid Beier; heute ist damit Gerlind Maier beehrt, bzw. geschlagen.) einstudierte, mehr als halbstündige Show dar. Das Auge, das dabei trocken bleibt, ist für rheinischen Karneval nicht geeignet.
So, wer jetzt noch Karnevalsdienstag zu Hause bleibt, dem können wir auch nicht mehr helfen.

Wir sehen uns!