Fischessen 2008



Zwischen Klo-Häuschen und Zentrifuge

schlummert das Kurhaus

und weil wir das ungeheizte Häusle nicht bei seinem stadtverordneten Winterschlaf stören wollten, zogen die Bubbelsbröder mit den Fischen Erftaufwärts nach Eicherscheid in den Wintergarten, wo bereits vor Jahren schon das traditionelle Fischessen statt fand.
Mit einem Feuerwerk karnevalistischer Höhepunkte hauchten die Münstereifeler Jecken dem ehemaligen "Haus Rupperath" wieder Leben ein, bis die Balken krachten.

Dabei brauchten sich Elke Carl, die Schwarzen Blitze, die Zülpicher Tanzgruppe Ülekrade, sowie Harry und Chris als Lokalmatadore nicht hinter den Kölner Größen Willibert Pauels als Bergische Jung, dem Tulpenheini und "dem Lang" zu verstecken.
Nicht nur während dem Auftritt des Herrenballetts brachte Wolfgang Oepen mit seiner Band "New Barbados" den, bis auf wenige Plätze, ausverkauften Saal zum kochen.

Wie sollen wir Elke Carl (in Mü besser bekannt als Riquier`s Elke) noch Böse sein, dass sie in diesem Jahr nicht als Büttenrednerin zur Verfügung stand.
Betrat sie doch die Bühne extra, um sich beim Elferrat dafür zu entschuldigen und blieb bei ihrer Begründung kein Auge trocken.
Entschuldigung angenommen Elke, beim nächsten Mal bist du aber wieder mit dabei.
Der Bübü hat ja jetzt schließlich wieder ein Jahr Zeit, sich zwischen dem als Trafostation getrarnten Klohäuschen dem einzigartigen Zentrifugenkreisverkehr, wieder neue Schelmenstreiche für die Bubbelsbröder auszudenken.

Mehr zum Auftritt des Herrenballett sowie dessen Vorbereitung finden sie übrigens im Bereich Über uns / Das herrenballett




Aus der Presse

Pauels versuchte sich als Sänger

VON GÜNTER HOCHGÜRTEL, 06.02.08, 18:51h
Bad Münstereifel-Eicherscheid - Wenn man Ursula Koch-Traeger vor - sagen wir mal - zehn Jahren gesagt hätte, dass sie irgendwann einmal beim Fischessen der Münstereifeler „Bubbelsbröder“ neben Achim Bädorf sitzen und mit diesem fröhlich Karneval feiern würde, hätte sie dies mit Empörung zurückgewiesen. Denn es gab Zeiten, da waren die ehemalige Bürgermeisterin (SPD) und ihr späterer Nachfolger (CDU) wie Katz und Hund. Im Rathaus flogen damals die Fetzen selbst bei nichtigen Anlässen.
Aber jetzt, wo weder Bädorf noch Koch-Traeger ganz vorne in der Politik mitmischen, hat sich das persönliche Verhältnis offenbar entspannt. Man feierte im Kreis von Freunden und Familie mit knapp 400 Fastelovendsjecken den Ausklang der tollen Tage. Das Fischessen ist so etwas wie ein gesellschaftliches Ereignis in Bad Münstereifel, einer Stadt, die von solchen Anlässen nicht allzu viele hat.
Weil das Kurhaus momentan zum Verkauf und deshalb nicht zur Verfügung steht, zogen die „Bubbelsbröder“ ins benachbarte Eicherscheid um, ins ehemalige Haus Rupperath, wo man schon früher öfters Veranstaltungen ausgerichtet hatte. Die Gastronomie firmiert inzwischen unter dem Namen „Wintergarten“ und bietet in ihrem großen Saal fast 400 Gästen an Tischen Platz.
Zur Freude der „Bubbelsbröder“ waren fast alle Stühle besetzt, als Sitzungspräsident Martin Hergarten und der Elferrat die Bühne enterten. Beim Fischessen haben sich über die Jahre hinweg einige feste Programmpunkte entwickelt. Dazu gehört die Tanzkapelle „New Babados“, die das närrische Treiben musikalisch umrahmte, ebenso wie der „Tulpen-Heini“ Roland Paquot, der im belgischen Eynatten zu Hause ist und schon seit langem zum Stammpersonal gehört.
Immer gern gesehener Gast bei den „Bubbelsbrödern“ ist auch der „bergische Jong“. Willibert Pauels gehört zu den Spitzenrednern im Kölner Karneval und wurde seinerzeit von Hannes Schöner, dem Bassisten der „Höhner“, in die Eifel gelockt. Diesmal erzählte der „fromme Jeck“, so der Titel eines WDR-Fernsehporträts über Pauels, nicht nur Witze, sondern sang auch ausnahmsweise. Damit konnte er den Saal zwar nicht in ein Tollhaus verwandeln, aber es gab wohlwollenden Applaus für den Bütten-Profi.
Schmerzlich vermisst wurde wieder das stadtweit bekannte „Sackeifel-Duo“, das viele Jahre lang Höhepunkt der Fischessen-Sause war. Aber Fredi Kirchner und Robert Nolte treten vorerst nicht mehr auf. Dafür sprang Elke Carl in die Bresche, die ihren Vortrag mit jede Menge Lokalkolorit versehen hatte. Sie lästerte über das neue öffentliche WC-Häuschen am Orchheimer Tor ebenso wie über die dilettantischen Versuche der Verwaltung, das Kurhaus quitt zu werden. Die Rednerin verfügte offenbar über detaillierte Ortskenntnisse und setzte sie in gelungene Pointen um.
Getanzt wurde zwischendrin auch: Erst fegten die „Schwarzen Blitze“ übers Parkett, dann legte sich die Tanzgruppe „Ülekrade“ ins Zeug. „Harry und Chris“ schafften es kurz vor dem Finale, die Leute richtig in Schwung zu bringen: mit bekannten Melodien, aber auch mit eigenen Liedern. Den Schlusspunkt setzten schließlich die „Bubbelsbröder“ selbst, die als Männerballett die behaarten Beine warfen.

Quelle:
http://www.ksta.de/jks/artikel.jsp?id=1201184446667






Inmitten der Tanzgruppe „Die schwarzen Blitze” fühlten sich Höhner-Bassist Hannes Schöner und Büttenredner Willibert Pauels sichtlich wohl.





Die Heimkehr der "Bubbelsbröder"

Münstereifeler Karnevalisten kamen wieder zum Fischessen nach Eicherscheid - starke Sitzung

VON MANFRED GÖRGENS, 07.02.2008
Eicherscheid
Es war wie in früheren Zeiten, als das Haus Rupperath - heute - "Zum Wintergarten" - das karnevalistische Zuhause der rührigen "Bubbelsbröder"aus Bad Münstereifel war. Hier erlebten die Bel-Ami-Girls und das Herrenballett unter Leitung der Iversheimerin Ingrid Beier, die natürlich mit Ehemann Ewald und Tochter Sonja am Start war, ihre tänzerischen Höhepunkte. Geblieben ist das Herrenballett, das am Dienstagabend zur vorgerückten Stunde unter der Regie von Gerlind Maier erstmals nach Jahren wieder ganz brillant auftanzte. Nach dem Einzug des Elferrates sorgten der "Tulpenheini" und die Rednerin Elke Carl aus Bad Münstereifel für Stimmung.
Carl nahm die neue Serviceargentur der Post aufs Korn. "Um dorthin zu kommen, bedarf es keiner Apollo-Mission. Wer Schlange steht, kann ja gleich einen Drink nehmen".
Seit 25 Jahren ununterbrochen dabei ist die Gruppe "New Barbados" unter Leitung von Wolfgang Oepen - sehr zur Freude des Sitzungspräsident Martin Hergarten. Stark war auch die Show des Elferrates sowie "Harry und Chris" alias Christel und Harald Bäurich.
Enorm in Form war auch der Bergische Jung Willibert Pauels. das freute auch desssen Kollege Höhner-Hannes (Johannes Schulte-Ontrop), der seinen Höhner freien Tag bei den Bubbelsbrödern sichtlich genoss.

Quelle:

Kölnische Rundschau 07.02.2008




Die Bilder des Fischessen aus dem Jahr 2008


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