Fischessen 2011



Neue Heimat für das Fischessen

Kann man in der Gerlachhalle für das Fischessen des KVM Bubbelsbröder die Stimmung schaffen, die man aus früheren Jahren vom Kurhaus her gewöhnt war?
Angelehnt an Radio Eriwan lautet die Antwort: Im Prinzip ja, aber ohne die Zuschauerzahl, die die Bubbelsbröder vom Kurhaus her gewohnt waren, fehlt noch was.
Offensichtlich hatten viele Besucher früherer Fischessen sich nicht vorstellen können, dass in der Gerlachhalle die für das Fischessen geeignete Atmosphäre geschaffen werden könnte. Nach dem Fischessen war klar, dass diejenigen, die nicht dabei waren, etwas verpasst haben. Diesmal hatten die Bubbelsbröder eigentlich alles richtig gemacht. Eine neue Anordnung der Bühne, die von Tobias Kohn und seinen Helfern aufgebaut worden war, der passende Saalschmuck und eine neue Programmstruktur veranlasste manchen Besucher zur Feststellung: Das war eines der schönsten Fischessen seit Jahren. Herein gespielt vom Musikzug der KG Rot-Weiss Iversheim marschierte der Elferrat mit Sitzungspräsident Robert Nolte auf die Bühne, der auch gleich klar machte, dass das Fischessen keine Sitzung im herkömmlichen Sinne sein würde, sondern ein fröhlicher Karnevalsausklang mit eigener Note.
Als erste Rednerin wurde KVM Mitglied Elke Carl in der Bütt gefeiert, die lokale Ereignisse auf die Schippe nahm.
Einen Schwerpunkt bildete die satirische Auseinandersetzung mit dem neuen Altersheim an der Triererstraße, bei der der Bürgermeister und die Befürworter im Stadtrat ihr Fett wegbekamen.
Martin Schopps mit seiner Rednerschule war der nächste Redner, der vom Publikum mit viel Applaus bedacht wurde.
Hastenraths Will alias Christian Macharski sorgte für den absoluten Höhepunkt des Abends, als er einen Einblick in das Leben eines Bauern aus Safeln im Selfkant gab, der nach Bad Münstereifel kommt.
Der ihm vorauseilende Ruf, in dieser Session der Shooting-Star im Kölner Karneval zu sein, bestätigte sich.
New Babados, die den KVM seit 27 Jahren auf seinen Sitzungen begleitende Showband, erhielt diesmal auch ausreichend Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Nach dem Ende des „offiziellen“ Teils spielten sie noch bis zum Beginn des Aschermittwochs.









Aus der Presse

Der Fischteller „Ärmelkanal“

Von Claudia Hoffmann, 09.03.11, 17:08h, aktualisiert 09.03.11, 18:17h
Der KVM Bubbelsbröder lud zum traditionellen Fischessen ein, das erstmals in der Heinz-Gerlach-Halle stattfand. Besonders beim Auftritt von Shooting Star Hastenraths Will kam Leben in die Bude.

Bad Münstereifel - Lag es an der langen Session? Der vorgezogenen Uhrzeit? Oder dem neuen Veranstaltungsort, dass im Vergleich zum Vorjahr knapp ein Drittel weniger Karnevalsfreunde zum traditionellen Fischessen der KVM Bubbelsbröder am Dienstagabend gekommen waren? Vorstandsmitglied Michael Konopka war ratlos. Die Münstereifeler Organisatoren hatten sich in diesem Jahr erstmals für die Heinz-Gerlach-Halle entschieden.

Einen kompletten Tag hatten die „Bubbelsbröder“ die neuen Räumlichkeiten mit aufwändigen Luftballon-Girlanden dekoriert und den Hallen-Charakter damit fast vollends verschwinden lassen. Den Raumgewinn nutzten die rund 200 gut gelaunten Gäste im Laufe des Abends dann gleich mehrfach als zusätzliche Tanzfläche. Denn mit der Verpflichtung der Showband „New Barbados“ hatte man stimmungstechnisch einen hervorragenden Griff getan.

Nach dem Einmarsch des Elferrates unter der schwungvollen Moderation von Sitzungspräsident Robert Nolte nahm das Prinzenpaar aus Iversheim nebst umfangreichem Gefolge die Bühne ein.

Herrliche Mischung


Mit dabei der neue Iversheimer Spielmannszug, der bereits ein Jahr nach seiner Gründung auf 30 Mitglieder angewachsen ist. Die Musiker begleiteten das aktuelle Sessionslied „Ja, so jeck sin mir in Evveschem“ des Prinzenpaares Michaela und Herbert. Zu Abba-Melodien wirbelten anschließend die Münstereifeler „Color Girls“ über die Bühne. Eine herrliche Mischung aus Lokalkolorit und Lebenserfahrung präsentierte dann Büttenrednerin Elke Carl, die sich auch in ihrer dritten Session wieder brennenden politischen Themen widmete. Wie dem umstrittenen Seniorenheim-Klotz an der Trierer Straße, bei dessen containerartigem Anblick sie sich jedes Mal vorkommt, als sei sie im kleinsten „Binnenhafen Deutschlands“.

Auf die Frage „Wer will da eigentlich wohnen?“ hatte Elke Carl gleich die Antwort parat: „Ich fände es nur fair, wenn von Anfang bis zum Schluss die da rein müssten, die et verbrochen haben.“ Die „Rednerschule“ in Gestalt von Martin Schopps griff wenig später tief in die Vorjahres-Gag-Kiste. Mit dem neuen Shooting-Star der Karnevals-Szene, Christian Macharski alias „Hastenraths Will“, kam noch einmal viel frischer Wind in die Gerlach-Halle.

Der Erkelenzer hatte die lange Reise nach Bad Münstereifel ohne Gemahlin angetreten, die leider aufgrund eines verschobenen Weihnachtsessens ihrer Weight- Watchers-Gruppe im örtlichen Spanferkelhaus verhindert war. Schon allein die Anfahrt zum „funkelnden Juwel an der A 1“ wurde für den charismatischen „Ortsvorsteher von Saffelen“ dabei zum unvergesslichen Erlebnis. „Wenn sich so langsam die Skyline reinschiebt, dann ist das Gänsehaut pur“, fand er.

Mitgebracht hatte er neben Gourmettipps aus seiner Heimat (beispielsweise den Fischteller „Ärmelkanal“ als Variation unterschiedlich aufgetauter Fischstäbchen) auch einen Vorschlag für den nächsten Münstereifeler Top-Act: Als „Salome aus dem Guten-Morgenland“ benötigt die Metzgerei-Fachangestellte Gerlinde für ihren viel beachteten „Zwei Meter - eingesprungenen Spagat“ nur eine entsprechend große Bühne und anschließend eine Ambulanz.

Quelle: KSTA




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