Impressionen des Karnevalszug 2009
Auch in diesem Jahr schlängelte sich am Karnevalssonntag wieder der Karnevalszug des KVM durch die mit Karnevalsjecken überflutete Altstadt.
23 Fuß- und Wagengruppen hatten sich bei durchwachsenem Wetter vor den Toren der Stadt Bad Münstereifel getroffen und machten sich Punkt 14.11 Uhr auf den Weg entlang der Erft.
Zugleiter Dirk Isenberg schaffte es mit Unterstützung der örtlichen Feuerwehr und des Rettungsdienstes wieder einmal, den fast zweistündigen Zug ohne weitere Probleme bis zum Rathaus zu führen.
Aus der Presse
Neben Heino und Hannelore spielten auch die vielen leerstehenden Ladenlokale eine Rolle. Insgesamt war der närrische Andrang weniger heftig als in den Vorjahren.
Von Thomas Schmitz, 22.02.09, 17:45h
Bad Münstereifel - Der Karnevalszug in der Kurstadt wurde von einem Thema beherrscht: Heinos überaus aktives Sexualleben. Gleich zwei Gruppen widmeten sich dem Geständnis des Volksbarden, „es“ drei Mal pro Woche zu tun. Während bei der Gruppe „Fidelia Kutterfrisch“ mehr als ein Dutzend Heinos und Hannelores durch die engen Straßen zogen und sie noch ganz züchtig „3x in der Woche - Yes we Can“ skandierten, formulierte es die Fußgruppe von Susanne Grün etwas drastischer: „Rammeln für die Rente“ und „Hannelörchen, knabber an meinem Möhrchen“, hieß es da. Auf dem Anhänger zeigte man Figuren von Heino und Hannelore beim Liebesakt.
Kritik an Bad Münstereifel übte die Fußgruppe von Janette Bünger. „Huus für Huus, et Leech jeit us“ stand auf einem Schild, das den Bollerwagen zierte. Gemeint waren natürlich die zahlreichen leerstehenden Ladenlokale in der Kurstadt. Ein Mitglied der Gruppe wedelte mit einem Tuch mächtig Staub auf.
Doch auch mit dem Karnevalszug scheint es bergab zu gehen. Zieht man Polizei und Rettungswagen ab, bleiben gerade einmal 20 Gruppen übrig. Darunter waren nur zwei Festwagen: der von Thorsten Zimmer, dessen „Besatzung“ aus dem „Fluch-der-Karibik“-Schiff „Black Pearl“ die „Erft Pearl“ machte, und der der KVM Bubbelsbröder, von dem selbstverständlich Bürgermeister Alexander Büttner Kamelle warf.
Selbst die größte Gruppe war diesmal arg dezimiert am Start: Laut Zugleiter Dirk Isenberg war der TVE Bad Münstereifel vergangenes Jahr noch mit 140 Leuten mit dabei. Diesmal zogen 70 Sportler mit. Die zweitgrößte Gruppe war im wahrsten Sinne des Wortes zauberhaft: Die Kinder der Kita „Magische 12“ gingen als Mini-Zauberer.
Quelle:
http://www.ksta.de/html/artikel/1233584073261.shtml
Dat „Orchheimer“ schunkelt kräftig mit
Tausende feierten in Straßen Münstereifels – Sonnenbrillen hatten trotz Regens Konjunktur
Von SCHWARTZE MICHAEL (Kölnische Rundschau)
Bad Münstereifel. Dass die Sonnenbrillen auch bei Regen und bedeckten Himmel in der Kurstadt beim Zoch das Hauptkleidungsstück war, ist doch klar – angesichts des berühmtesten Einwohners Bad Münstereifels. Und so zogen am 22.02.09 rund zwanzig Heinos durch die Straßen Mönsters. Indem der echte Heino einen Boulevard-Blatt mitgeteilt hatte, dass es mit Hannelore noch drei mal die Woche im heimischen Schlafzimmer „Karambo Karacho“ heißt, hatte ein Großteil der Zugteilnehmer das Thema auf dem Silbertablett präsentiert bekommen: „Drei Mol in der Woch könne mer noch.“ Heinos Liebesleben machte die Jecke scharf.
Was die Karnevalsfreunde in der Kurstadt sonst noch so drauf haben? Jede Menge!!! Punkt 14.11 Uhr setzte sich der Zoch in Bewegung. Ein kurzer nickender Blick vom Zugleiter Dirk Isenberg, ein Pfiff durch die Trillerpfeife von Dorf-Sheriff Omelly – und schon bahnte sich der herrliche Lindwurm zunächst durchs Orchheimer Tor, das mit den Jecken zu schunkeln schien, und dann durch die Straßen. „Mist“, lachte Isenberg, „normalerweise hört es auf zu regnen, wenn der Zoch durchs Tor geht. Diesmal nicht“. Egal, den Jecken machte der Nieselregen nichts aus – Jeck im Räääääään.
Zuerst mal gab es eine Stärkung durch die Gruppe Schröder: lecker Hot Dogs. Da waren die liebesaktiven Kaninchen, die kleinen Schafe („Ob Pääd, ob Schaaf iss einerlei, mir hann Freud und sinn dobei“), die Mini-Harry Potters des Kinderschutzbundes und die Orientschönheiten um Sascha Gockeln, die seit Jahren schon die Narren in „1000 und eine Nacht“ entführen: „Jecke muss es immer geben“, findet nämlich Gockeln.
Wie recht er hat! Dass Indianer nicht nur ums Lagerfeuer herumtanzen und das Kriegsbeil - je nach Lage – aus- oder eingraben, sondern auch herzhaft bütze könne, zeigten die Rothäute der Initiative Nöthener Zeltlager: „Dat macht so viel Spaß hier“, strahlte die süße Squaw Angela Konopka zwischen zwei Bütz-Attacken. Und nach zweieinhalb Stunden strahlte auch Zugleiter Isenberg: „Alles ist super jelaufen.“
Quelle: Kölnische Rundschau
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Na dann bis zum nächsten Zug am 14.02.2010.
Bitte nicht vergessen, die Teilnahme am Zug rechtzeitig anzumelden.
Es freut sich schon der
KVM Bubbelsbröder e. V.


