Frisch gewaschene Kirschen verkauft

“Die kriegen wir niemals alle weg“war die einstimmige Meinung der KVM Damen, die sich am frühen Sonntag Morgen des 8 Juli in den Lagerräumen der Fa.Melder einfand, um die Früchte in Tüten zu packen.
Wie jedes Jahr hatte Geschäftsinhaber Becker seine Räume zur Verfügung gestellt und für den Verein 5 Zentner herrlichster Moselkirschen besorgt.
Schon in der Nacht brachte jedoch Sturmtief Mina dunkle Wolken und Regenmassen mit zum Fest. Die von der Kreissparkasse zur Verfügung gestellte Hüpfburg musste im Hänger bleiben.
Immer mit einem Blick nach oben lautete die beliebteste Deviese dieses Kirschenmarktes dann auch “Kuchen und Kirschen to go”. Freunde und Kenner der traditionsreichen Veranstaltung ließen sich vom Wetter jedoch nicht abhalten. Sie nahmen den gespendeten Kuchen dann einfach gut verpackt mit nach Hause. Auch heiße Wurst und Schnibbelfleisch waren bei dem Schlechten Wetter sehr willkommen.
Aber Petrus muss ein Bubbelsbroder sein. Immer wieder brach der Himmel kurz auf und die Sonne zeigte sich.

Im Nu füllten sich dann die Straßen mit Gästen.

Als Günter Kirschner um 14 Uhr die alljährliche Tombola eröffnete, stand der Marktplatz am Zwentibolt Brunnen voller Menschen.
So kam es ,dass um 16 Uhr wieder Erwarten alle Kirschen ausverkauft waren.
Der KMV dankt allen Besuchern,die durch Ihr Erscheinen die alljährliche Altenfahrt gesichert haben.

Bedanken möchten wir uns auch im Namen der Organisatoren rund um das Jahr der Stadtmauer bei allen Münstereifeler Künstlern für ihren uneigennützigen Einsatz.
In einer Kooperationsarbeit wurde der Marktplatz am Vorabend des Kirschenmarktes zu einem Konzertsaal.

"Open-Air auch ohne WDR"

Unter diesem Motto zeigten viele Münstereifeler Musiker und Bands ihr Können und begesisterten bis spät in die Nacht zahlreiche Gäste.


Aus der Presse


Das Jahr der Stadtmauer
Open-Air auch ohne WDR
Erstellt 08.07.2012
Vor einer Woche hatte der WDR in Dorsten ein Open Air-Konzert veranstaltet, denn die Stadt war aus dem Wettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“ siegreich hervorgegangen. „Was die können, können wir schon lange,“ dachte sich da Günter Kirchner und veranstaltete ein eigenes Open-Air. Von Johannes Mager

Ein gesundes Selbstbewusstsein kann man Günter Kirchner nicht absprechen. „Als ich im Auto saß, waren die im Radio wieder dran mit dem Open Air-Konzert“, erzählte er. Da habe er gedacht: „Was die können, können wir schon lange.“

„Die“, damit meinte Kirchner den WDR. Vor einer Woche hatte der WDR in Dorsten ein Open Air-Konzert veranstaltet. Dorsten war aus dem Wettbewerb „WDR 2 für eine Stadt“ siegreich hervorgegangen.

Im Rahmen des „Jahres der Stadtmauer“ hatte sich auch die Bad Münstereifeler AG „Stadtmauer 2012“ darum bemüht, die Münstereifeler für den Wettbewerb zu mobilisieren und ihn zu gewinnen. Allerdings war die Kurstadt schon rasch aus dem Rennen. Kein Grund jedoch, auf das Konzert zu verzichten. Schnell hatte Kirchner Musiker für das Konzert am Zwentiboldbrunnen zusammen, die dort „für lau“ spielten.

Die Voraussetzung: Alle Musiker oder Bands mussten aus Bad Münstereifel kommen. Diese Vorgabe erfüllen „Harry & Chris“ alias Harald und Christel Bäurich, die das rund fünfeinhalb-stündige Open Air-Konzert eröffneten. Die Multiinstrumentalisten, die vor allem eine ganze Reihe von Blasinstrumenten zum Einsatz brachten, starteten den Abend mit Stimmungsmusik. Schon der zweite Auftritt zeigte durch den Kontrast das breite Spektrum an musikalischen Aktivitäten in Bad Münstereifel. Auch dabei wurde auf Blasinstrumenten musiziert. Auf ihren Blockflöten brachten zehn Schüler der Musikschule Bad Münstereifel einige Lieder zu Gehör. Seiner Leidenschaft, dem Skiffle, frönte Wolfgang Schonert, der das Orchheimer Tor bewohnt.

Mit den Händen spielte er das Banjo, mit dem rechten Fuß trat er auf die Fußmaschine, deren Schlägel gegen den Banjokoffer rumste. Rhythmische Unterstützung bekam er durch einen motorgetriebenen Propeller, der an einem Waschbrett vorbei schrabbte.
Ebenfalls alleine die Bühne betrat Eduard Müller alias „Ede – der Barde“. Zum Nachdenken anregen wollte er mit eigenen und bekannten Liedern. Mit „Die Welt ist was gemachtes“ etwa zeigte er sich sozialkritisch. Die wohl bekanntesten Musiker traten in der Formation „Rock on Wood“ auf. Die Gitarristen Hermann Heuser und Peter Rosué gehören der Münstereifeler Band „Just for Fun“ an, Sänger Pete Bauchwitz ist Frontmann der „Kolibris“.

Gibt es eine Neuauflage?

Komplettiert wurde die Combo durch Gerd „Joe Montana“ Becker (Gitarre), Chris Rosué (Cajon) und Ralf Alef (E-Bass). Ihre rein akustischen Coverversionen bekannter Rocksongs gaben den Stücken ein frisches Gesicht. Prominente Unterstützung gab es bei einigen Songs von Hannes Schöner (’Höhner“) und Hans Peter Salentin. Eigene Songs spielte schließlich „Belzz“, die Band um den Songwriter Uwe Belz. Fantastische Musik und emotionale Texte gingen eine exzellente Verbindung ein. Den Schlusspunkt setzten schließlich die „Männer von Flake“ (Georg Zwingmann, Joachim Waasem, Thomas Kolvenbach und Jürgen Schroeder), die Songs der Rockgeschichte hoch- und runterspielten und somit ein hohes Mitsing-Potenzial boten. Als erfahrener Moderator führte Robert Nolte, Präsident des KVM „Bubbelsbröder“, durch das Programm. Die Jugendlichen der St.-Sebastianus-Schützen engagierten sich, indem sie „Jahr der Stadtmauer“-Buttons verkauften. Nicht alle interessierten Musiker konnten zu dem Termin. „Die Schulen hätten auch einiges zu bieten. Aber es ist ja das erste Ferienwochenende“, so Kirchner. Einige Musiker hätten angeregt, solch ein Konzert jährlich zu wiederholen. „Es wäre jedenfalls eine Bereicherung für die Stadt“, meinte Kirchner.

Quelle: Rundschau Online


Die Bilder des Kirschenmarkt 2012


möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten.

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