Jecke Weiber stürmen im Schneegestöber

Trotz eiskalten Wetters hatten sich die KG "Rot-Weiß" Iversheim , die KG "Erfttrabanten" Schönau,
die KG Effelsberg, die KG Mutscheid, die KG Rupperath, der KV "Fastelovendsjecke" Houverath,
die IGK Kalkar und natürlich die Bubbelsbröder nicht davon abhalten lassen, dem Bürgermeister
für die tollen Tage die Macht zu entreißen. Nur diesmal lief alles verdreht.

Der Bürgermeister wollte von Anfang an das Rathaus los werden, anstatt es zu verteidigen.

Als Begründung für sein seltsames Verhalten trug er folgendes Gedicht vor:

Landauf, landab die Weiber kreischen,
Und wollen das die Männer weichen.
Auf Quoten pochen sie und sagen,
es sei mehr Gleichberechtigung zu wagen.

Mir ist das längst nicht mehr geheuer,
drum reiß ich rum das Bürgermeistersteuer
und lass das Rathaus einfach sausen.
Doch seh ich schon mit großem Grausen,
am Aschermittwoch muss ich wieder ran,
weil Frau es doch nicht richten kann.

Für heute sag ich ganz ohne Trauer:
Erledigt selbst den jecken Kram,
ich bin darüber auch nicht sauer,
obwohl man mir den Job wegnahm.

Ich grüß Euch all und wünsch viel Freud
und damit Tschüss, Ihr jecke Leut.

Mönste Alaaf


Bei soviel Frustration war es schon fast ein Akt des Mitleids, dass Prinz Christel I der IGK Kalkar sich schließlich bereit erklärte, den Schlüssel zu übernehmen und damit die frierenden Jecken in die Gaststätten der Stadt zum Aufwärmen entließ.



Auch die Presse ließ sich das Schauspiel bei minus 4°C und starkem Schneetreiben nicht entgehen:

Rundschau Online

Euskirchen Online Kölner Stadtanzeiger


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